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Das Team Malizia und Greta Thunberg überqueren mit minimalen CO2-Emissionen den Atlantik

15.8.2019 Plymouth, Großbritannien. Mehr als 3.000 Meilen, kein einziger Tropfen Benzin: Das ist der Plan. Am Mittwochnachmittag legte das Team Malizia mit den Skippern Pierre Casiraghi und Boris Herrmann in Plymouth ab und setzte die Segel in Richtung New York.

An Bord der Hightech-Rennyacht Malizia II befindet sich auch die 16-jährige schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Um die extrem hohen CO2-Emissionen einer Flugreise zu vermeiden, entschied sich die Gründerin der „Fridays for Future“-Bewegung für die zweiwöchige Transatlantikreise per Segelboot, um an den anstehenden UN-Klimakonferenzen in New York und Chile teilzunehmen.

Torqeedo, der weltweit führende Hersteller von Elektromotoren für Boote, stellt elektrische Tenderboote zur Verfügung, die es dem Team Malizia ermöglichen, sicher aus dem Hafen zu fahren, ohne den vorhandenen kleinen Bordmotor zu nutzen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden das Team Malizia auf seiner Reise nach Westen begleiten – in ihren Gedanken und über Social Media.

Das Segeln über den Atlantik im August ist bei den vorherrschenden Westwinden ein echtes Abenteuer. Aber die Reise ist auch ein starkes Symbol: Das Team Malizia beweist, dass es tatsächlich möglich ist, auf klimaneutrale Mobilität umzusteigen. Dieser Schritt mag immer noch mit Arbeit und Herausforderungen verbunden sein, aber die notwendige Technologie existiert und wird jedes Jahr leistungsstärker.

„Es ist von größter Bedeutung für unsere Zukunft, dass Regierungen und internationale Institutionen Gesetze zum Schutz von Mensch und Biodiversität erlassen“, sagt Pierre Casiraghi, Gründer des Team Malizia und Co-Skipper. „Das Team Malizia und ich sind stolz darauf, Greta über den Atlantik zu bringen. Leider ist das Segeln immer noch die einzige Möglichkeit, diese Reise ohne fossile Brennstoffe zurückzulegen. Hoffentlich wird sich das in naher Zukunft ändern.“

Nach Schätzungen der gemeinnützigen Organisation Atmosfair verursacht jeder Flugpassagier auf einer Hin- und Rückreise zwischen Großbritannien und New York einen Ausstoß von insgesamt fast 3,4 t CO2 – laut Eurostat ist das fast die Hälfte der durchschnittlichen jährlichen CO2-Emissionen pro Person in der EU (7,2 t).

Quelle: Torqeedo

Die Vermeidung von Flugreisen ist ein wirksames Mittel, um Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Aber auch Verbrennungsmotoren in der Schifffahrt stoßen große Mengen an Stickoxiden, Schwefeloxiden und Partikeln aus. Ein Boot, das eine Stunde lang von einem einzigen 80-PS-Außenbordmotor angetrieben wird, sorgt für eine ähnliche Luftverschmutzung wie 350 Autos, die eine Stunde auf der Autobahn fahren.

Das Team Malizia kämpft gegen den Klimawandel, das zeigt sich auch in der technischen Ausstattung: Die Hightech-Rennyacht Malizia II ist mit Solarmodulen und Unterwasserturbinen ausgestattet, um während der Fahrt Strom zu erzeugen (der vorhandene Bordmotor wird auf der Reise nur in absoluten Notfällen eingesetzt).

Elektroboote mit Torqeedo Motor werden für das Schleppen und Andocken, den Personentransport und andere Aufgaben im Hafen verwendet, so vermeidet das Team Malizia den Einsatz von Verbrennungsmotoren komplett. Aus gutem Grund: Die Umstellung auf Elektroantriebe reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 95 Prozent (abhängig von der Nutzung des Fahrzeugs und der Energiequelle, die zum Laden verwendet wird).

„Wir bei Torqeedo wollen die Art und Weise verändern, wie sich die Menschen auf dem Wasser bewegen, und machen die Mobilität sauberer, sicherer und nachhaltiger“, sagt CEO und Mitbegründer Dr. Christoph Ballin. „Wir unterstützen das Team Malizia und freuen uns sehr, ihnen dabei zu helfen, ihre Mission zu erfüllen.“

Täglich fliegen um die 2.500 Flugzeuge über den Atlantik. Natürlich kann nicht jeder einzelne der Zehntausenden von Fluggästen stattdessen über den Ozean segeln. Aber die emissionsfreie Transatlantiküberquerung könnte dazu beitragen, unsere Perspektive darauf zu ändern, wann Flugreisen wirklich notwendig sind – und welche anderen technologischen Optionen zur Verfügung stehen.

„Um die Klimakrise zu bekämpfen, müssen wir nicht nur unsere individuellen Entscheidungen im Alltag hinterfragen, sondern auch die Positionen, die wir als Wirtschaftsführer, Politiker und Bürger vertreten“, sagt Dr. Ballin. „Wir haben die Technologie, um bessere und sauberere Mobilitätslösungen zu bauen – sei es zu Lande, in der Luft oder auf dem Meer. Es ist an der Zeit, dass wir das tun.“

Team Malizia (team-malizia.com/news) und Boris Herrmann Racing (borisherrmannnracing.com) werden Updates auf ihren Websites liefern, Greta postet auf Instagram (@gretathunberg).

Quelle: Torqeedo


Interboot Action Days 2019

9.8.2019 Friedrichshafen. Wind, Wasser und Wellen erwarten Jugendliche bei den Interboot Action Days. Am zweiten Messewochenende der Interboot, am 28. und 29. September 2019, können Jugendliche entweder einen oder zwei Tage Action auf und im Wasser erleben.

„Die Faszination für Wassersportaktivitäten den Jugendlichen schon früh nahezubringen ist eine Herzensangelegenheit für uns.… Weiterlesen...

DMYV Rennsport – Saisonauftakt 2019 auf der Mosel

13.5.2019 Stefan Hagin legt bei schlechtem Wetter Traumstart hin und dominiert die Formel 2 beim Saisonauftakt am 4. und 5. Mai in Brodenbach.

Bei eher widrigen Witterungsbedingungen trafen sich am ersten Maiwochenende die Teams der Klassen Formel 2, Formel 4, Formel 5 und P 750 in Brodenbach an der Mosel zum Start in die Rennsaison 2019 beim 48.… Weiterlesen...

Internationale Bootsexperten und Sportbootvereinigung bieten Expertenrundgänge auf der Magdeboot 2019

13.3.2019 Duisburg. Die Sportbootvereinigung e.V. (SBV) im Deutschen Motoryachtverband e.V. bietet zusammen mit den Internationalen Bootsexperten e.V. am Samstag, den 16.3.2019, Expertenrundgänge über die Messe Magedeboot an. Bootssachverständige geben dabei ihr Wissen an Sportbootfahrer und zukünftige Sportbootfahrer weiter.

Die Wassersportmesse mit dem Blick des Bootsexperten erkunden

Die Boots- und Yachtsachverständigen der Internationalen Bootsexperten und die SBV-Ansprechpartner geben dabei Einsteigern in den Bootssport Hilfestellung zu technischen Voraussetzungen und Qualitätsstandards bei Booten, zu rechtlichen Belangen und zum Verhalten in den unterschiedlichen Wassersportrevieren.… Weiterlesen...

19.2.2019 – Schiffsunfall in der Ostsee vor Sassnitz (Rügen)

19.2.2019. Zu einer Kollision eines Frachtschiffes mit einem Windparkversorger ist es heute Morgen, Dienstag, den 19. Februar 2019, mehrere Seemeilen nordöstlich von Sassnitz (Rügen) gekommen. Alle 15 Personen auf dem Windparkversorger wurden bei der Kollision verletzt. Einige erlitten zum Teil schwerere Verletzungen.

Die „World Bora“ lief nach der Kollision selbständig nach Sassnitz ein, wo Besatzungsmitglieder des Seenotrettungskreuzers HARRO KOEBKE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sofort die medizinische Erstversorgung übernahmen.… Weiterlesen...

BMW i Batterie-Technologie an Bord der neuen Segelrennyacht „ClubSwan 36“

23.1.2019 München. BMW, Torqeedo und Nautor’s Swan bündeln ihre Expertise, um ein neues und emissionsfreies Segelerlebnis auf höchstem sportlichen Niveau zu ermöglichen. Die renommierte finnische Werft entwickelt die „ClubSwan 36“, einen foilenden One-Design-Racer aus Karbon, der die Vorzüge des Dinghy- und Kielboot-Segels vereint. Torqeedo, Marktführer für Elektromobilität auf dem Wasser aus Starnberg, hat für das Projekt sein elektrisches Antriebsystem „Cruise 10.0“ weiterentwickelt, das auf die neueste Generation von BMW i Lithium-Batterien setzt.… Weiterlesen...

Deutscher Motoryachtverband und ROWE präsentieren Partnerschaft auf der boot

23.1.2019 Duisburg. Der Spitzenverband des motorisierten Wassersports, der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) und die ROWE MINERALÖLWERK GmbH (ROWE) stellten auf der boot in Düsseldorf am 19.1.2019 feierlich ihre Partnerschaft vor, die zum 1.1.2019 gestartet war.

DMYV-Präsident Winfried Röcker begrüßte Oliver Kornisch von der ROWE Marketing GmbH und boot-Direktor Petros Michelidakis am Stand des Deutschen Motoryachtverbandes.… Weiterlesen...

Deutscher Motoryachtverband mit Rennboot-Simulator auf der boot 2019

17.1.2019 Duisburg. Der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) stellt auf der Messe boot in Düsseldorf seinen neuen Rennboot-Simulator vor. Petros Michelidakis, Direktor der boot, wird den Simulator am 19.1.2019 am Messestand des DMYV (Halle 4, Stand D41) offiziell enthüllen. Zuvor präsentiert der Deutsche Motoryachtverband seine Zusammenarbeit mit der ROWE Mineralölwerk GmbH, die zum 1.1.2019 gestartet ist.… Weiterlesen...

31.7.2018 – Seenotretter bringen Notarzt zu Lotsenstationsschiff

2.8.2018. Medizinischer Notfall auf der Außenelbe: Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Dienstagmorgen, 31. Juli 2018, im Einsatz für einen erkrankten Mann auf dem Lotsenstationsschiff „Elbe“ gewesen.

Der Notruf erreichte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS gegen 8.15 Uhr: Auf dem Lotsenstationsschiff „Elbe“ klagte ein Besatzungsmitglied über starke Schmerzen.… Weiterlesen...

„Forum Sportschifffahrt“ gegründet

20.6.2018. Der ADAC e. V. und die beiden Spitzenverbände im Bereich Sportschifffahrt, Deutscher Segler-Verband e. V. (DSV) und Deutscher Motoryachtverband e. V. (DMYV), intensivieren ihre Zusammenarbeit und gründen das „Forum Sportschifffahrt“. Das gaben die drei Organisationen auf einer Pressekonferenz anlässlich der diesjährigen „Kieler Woche“ bekannt.… Weiterlesen...