25.9.2019 – Bombendrohung in Graz vorgetäuscht

25.9.2019 Graz/Steiermark. Eine bislang unbekannter Täterin steht im Verdacht, Mittwochvormittag, 25. September 2019, die Angestellte eines Drogeriemarktes über eine vermeintliche Bombendrohung getäuscht zu haben. Die Ermittlungen laufen.

Gegen 09:45 Uhr rief eine bislang unbekannte, offenbar weibliche Person in der Filiale eines Drogeriemarktes in der Straßganger Straße an. Dabei gab sich die Frau als Mitarbeiterin der Landespolizeidirektion aus und behauptete, dass eine Bombendrohung gegen die gegenständliche Filiale vorliegen würde.

In diesem Zusammenhang forderte die Unbekannte einen Betrag von 2.000 Euro, welcher hinter der Filiale hinterlegt werden sollte. Zivile Personen würden das Geld überwachen. Als die Angestellte eine Gegenfrage stellen wollte, endete das Gespräch, woraufhin Anzeige bei der Polizei erstattet wurde.

Zahlreiche Einsatzkräfte sperrten in der Folge das betroffene Objekt, in dem sich auch ein Optiker und ein Augenarzt befinden, und evakuierten dieses. Auch die umliegenden Straßen (Straßganger Straße sowie die Peter-Rosegger-Straße) wurden in einem Umkreis von rund 50 Metern gesperrt und der Verkehr großräumig umgeleitet.

Weitere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Graz, des Roten Kreuzes und ein Notarzt standen vorsorglich im Einsatz.
Eine Durchsuchung des Objektes von Sprengstoff-Experten der Polizei (SKO) sowie Sprengstoffspürhunden brachte keinen Hinweis auf verdächtige Gegenstände.

Sämtliche Sperren konnten somit kurz vor 11:00 Uhr wieder aufgehoben werden.

Die Ermittlungen wurden vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz übernommen.


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