21.6.2015 – Lawine in Heiligenblut

22.6.2015 Heiligenblut/Kärnten. Bei einem Lawinenabgang wurden insgesamt fünf Personen (1 Bergführer und 4 Kursteilnehmer) verschüttet.

Einer der Verschütteten konnte sich nach ca. 30 bis 45 Minuten selbstständig aus den Schneemassen befreien und einen Notruf absetzen.

In der Folge wurden die restlichen Bergrettungsgruppen am Kursstützpunkt alarmiert und zeitgleich sämtliche Bergrettungs-Ortsstellen des Mölltales, sowie Lawinensuchhunde aus Kärnten und die Alpinpolizei verständigt.
Die restlichen vier zur Gänze Verschütteten Bergrettungsmänner konnten von ihren Kurskameraden mittels Lawinensonden in einer Tiefe von ca. 1 Meter geortet und geborgen werden.

Trotz Reanimationsversuche verstarben der 41-jährige Bergführer und Kursleiter aus dem Bezirk Hermagor sowie ein 24-jähriger Kursteilnehmer, der ebenfalls aus dem Bezirk Hermagor stammt. Zwei Verschüttete wurden in die Krankenhäuser nach Lienz und Spittal/Drau geflogen. Im Einsatz standen insgesamt 66 Einsatzkräfte und 3 Lawinensuchhunde von folgenden Einsatzorganisationen:

Bergrettung Heiligenblut, Winklern, Fragant, Kötschach, Lesachtal, Kolbnitz, Beamte der Alpinpolizei, die Rettungshubschrauber C 7, RK1 und Martin 1, sowie der Polizeihubschrauber Libelle.

Die weiteren Erhebungen an der Unfallstelle erfolgen am 22.06.2015 durch eine Unfallkommission der Alpinpolizei.


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