10.2.2019 – Einsatz nach Lawinenabgang in Hohentauern

11.2.2019 Hohentauern/Steiermark. Sonntagnachmittag, 10. Februar 2019, suchten rund 50 Einsatzkräfte nach einem Lawinenabgang nach möglichen Verschütteten. Verletzt wurde niemand.

Bereits am Vormittag unternahmen ein 28-Jähriger und eine 34-Jährige, beide aus Wien, eine Schitour im Bereich Großer Bösenstein von der Edelrautehütte ausgehend auf die sogenannte Große Rübe.

Bei der Abfahrt bemerkten die beiden Alpinisten schließlich, auf einem Südhang in 1.966 Meter Höhe, eine bereits abgegangene Lawine. Daraufhin begab sich der 28-Jährige zum Lawinenkegel, um mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) nach möglichen Verschütteten zu suchen. Dabei habe der Wiener, eigenen Angaben zufolge, kurzfristige Signale empfangen, weshalb er gegen Mittag einen Notruf absetzte.

Rund 50 Einsatzkräfte von Bergrettung und Alpinpolizei durchsuchten das Gelände in der Folge mit LVS und Sonde nach möglicherweise verschütteten Personen. Auch ein Polizeihubschrauber des Innenministeriums sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 99 standen im Einsatz.

Erhebungen ergaben, dass es sich um eine Grundlawine handelte, welche bereits vor einigen Tagen aus eigenem abgegangen sein dürfte. Hinweise auf verschüttete Personen konnten nicht erhoben werden, weshalb die Suche kurz nach 15:30 Uhr abgebrochen wurde.


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