Gelungener Abschluss der Premierensaison 2014 des ADAC Jetboot Cup in Düren

13.10.2014. Beim Finale des ADAC Jetboot Cup in Düren (Landkreis Düren) setzten sich in allen vier Klassen die Meisterschaftsfavoriten durch. Jene vier Fahrer, die als Führende der jeweiligen Gesamtwertung nach Düren kamen, durften sich nach drei anstrengenden Wertungsläufen auch über den Gewinn der Meisterschaft freuen. “Es war eine tolle Veranstaltung mit starken Gegnern. Ich freue mich, dass ich den Meistertitel fixieren konnte”, sagte Frank Wittling (45, Frechen), der den Gesamtsieg in der leistungsstärksten Klasse Runabout Open holte.

Wittling gewann alle drei Wertungsläufe mit großem Vorsprung und nutzte das Finale als ideale Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Thailand, an der er im Dezember teilnehmen wird. Wittling setzte sich vor dem belgischen Gaststarter Jerry Jorissen durch und beendete die Meisterschaft nach vier Rennwochenenden mit dem Punktemaximum von 100 Zählern.

Belgischer Gaststarter gewinnt Runabout Stock

Jorissen startete in Düren gleich in zwei Klassen und konnte in der Runabout Stock nach zwei ersten und einem zweiten Platz in den Wertungsläufen sogar den Sieg bejubeln. In der Meisterschaftswertung, in der Gaststarter nicht berücksichtigt werden, setzte sich allerdings Burak Erverdi (28, Hamburg) durch, dem ein dritter Platz in Düren genügte.

In der Klasse Ski Open reichte Klaus Rädge (44, Pfungstadt) ein zweiter Rang hinter seinem Titelrivalen Kevin Huckele (25, Viernheim) zur Meisterschaft. Rädge ließ sich dabei durch technische Probleme nicht aus dem Konzept bringen. “Im dritten Lauf hatte ich Probleme mit der Zylinderkopfdichtung meines Jetboots, weshalb ich nicht mehr die volle Leistung abrufen konnte”, sagte der frischgebackene Meister.

Eine klare Angelegenheit war der Titelgewinn von Angelo Mennillo (33, Straubing) in der Klasse Ski Stock. Der gebürtige Italiener gewann zwei der drei Wertungsläufe und durfte sich über seinen dritten Saisonsieg im vierten Rennen freuen. “Mehr hätte ich mir beim Finale nicht erträumen können”, sagte Mennillo.

Die Stimmen der vier Meister

Frank Wittling (45, Deutschland), Meister Runabout Open:
„Für mich lief es einfach perfekt. Ich habe alle drei Wertungsläufe gewonnen und das auch noch mit solidem Vorsprung. Die Konkurrenz war sehr stark, vor allem Gaststarter Jorissen. Seit Brodenbach, wo ich mich noch Phil Pope geschlagen geben musste, habe ich alle Läufe gewonnen – damit kann man zufrieden sein. Der Titelgewinn gibt mir natürlich Auftrieb für die Weltmeisterschaft im Dezember in Thailand. Ich fühle mich topfit und gut gewappnet.“

Burak Erverdi (28, Deutschland), Meister Runabout Stock:
„Für mich lief es hier in Düren zu Beginn überhaupt nicht gut. Ich habe im ersten und zweiten Lauf nicht gut abgeschnitten und hatte mit mir selbst zu kämpfen. Ich war wohl etwas übermütig und habe zu viel gepusht – sowohl im Kopf, als auch körperlich. Im letzten Lauf konnte ich aber zum Glück einiges herausholen und bin über meinen Titelgewinn natürlich glücklich. Das erste Jahr des ADAC Jetboot Cup war für mich ein Erfolg. Die Veranstaltungen waren top und ich bin auch mit meiner persönlichen Leistung sehr zufrieden.“

Klaus Rädge (44, Deutschland), Meister Ski Open:
„An diesem Wochenende hat leider wenig geklappt. Im ersten Rennen hatte ich einen schlechten Start und im dritten Lauf hatte ich Probleme mit der Zylinderkopfdichtung meines Jetboots, weshalb ich nicht mehr die volle Leistung abrufen konnte. Am Ende hat es dennoch zur Meisterschaft gereicht und darüber bin ich natürlich sehr froh. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich im ersten Jahr des ADAC Jetboot Cup Meister werde.“

Angelo Mennillo (33, Deutschland), Meister Ski Stock:
„Es lief für mich hier in Düren mit zwei Laufsiegen und einem zweiten Platz traumhaft. Mehr hätte ich mir beim Finale nicht erträumen können. Das Wasser auf dem See war sehr ruhig und es gab kaum Wellengang. Daher waren die einzelnen Läufe für uns nicht sehr anstrengend. Natürlich musste ich auch hier ans Limit gehen, aber es gab sicher schon schwierigere Rennen. Mit meiner eigenen Leistung bin ich voll und ganz zufrieden. Jetzt dürfen wir in Ruhe den Meistertitel genießen.“


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