Neues Team im Jugendhaus Wangen

14.7.2019 Wangen im Allgäu. Jugendreferentin Alexandra Weidmann ist sichtlich erleichtert: Seit April hat sie Verstärkung von Verena Kron und im Mai kam dann auch Jenny Kutz hinzu.

Und das nachdem sie seit Ende Januar allein übrig geblieben war. Personelle Wechsel und unvorhersehbare Ereignisse, hatten dazu geführt, dass sie Stallwache halten musste.

Die Verstärkung ist also höchst willkommen und mit zwei Wangenerinnen, die in der Stadt fit sind, und teilweise sogar Jugendhauserfahrung aus ihrer eigenen Jugend mitbringen. Alex Weidmann beispielsweise konnte sich in ihrer Anfangszeit vor gut zehn Jahren immer auf beide verlassen, wenn sie eine Helferin brauchte, sagt sie.

Zu den Merkwürdigkeiten des Lebens gehört, dass sich auch die beiden Neulinge schon aus der Fachoberschule in Lindau kennen und bereits gemeinsame Praktika gemacht haben. Nun also sitzen sie sich im JuHa gegenüber, nachdem sie nach der Schule verschiedene Wege eingeschlagen hatten.

Verena Kron und Jenny Kutz(Foto: Stadt Wangen/Pressestelle)

Verena Kron setzt in Wangen ihren Schwerpunkt in der mobilen, aufsuchenden Jugendarbeit. Sie ist von Beruf Jugend- und Heimerzieherin und sattelte dann noch ein Pädagogikstudium obendrauf. Sie hat zwar ihren Schreibtisch im Jugendhaus an der Leutkircher Straße, aber sie wird viel draußen sein und Netzwerke knüpfen und mit Jugendlichen Kontakt aufnehmen – auch um zu sehen, ob und wie ihnen in bestimmten Lebenssituationen geholfen werden kann. Ihre Erfahrung, die sie bereits im Jugendamt sammelte, wird ihr dabei eine Hilfe sein ist, ist sie sicher.

Jenny Kutz hat direkt nach der Schule eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten, umgangssprachlich Arzthelferin, gemacht und dann erkannt, dass sie doch in eine andere Richtung gehen möchte. So studierte sie in Fulda Sozialwissenschaften.

In Wangen wird sie sich vor allem um die Jugend- und Vereinshausarbeit kümmern, die Vermietungen regeln – auch an Privatpersonen -, die Proberäume an Bands vergeben und so weiter. Erfahrung in diesen Organisationsaufgaben hat sie in Fulda bereits zahlreich gesammelt. Dort arbeitet sie in einem Initiativenhaus und leitete dort das Reparaturcafé.

„Ich freue mich riesig, mit Verena und Jenny zwei junge Frauen im Team zu haben, die richtig Lust haben auf ihre Arbeit und durchstarten wollen“, sagt Alex Weidmann. Das wird nach dem „Wait for it“, an dem alle drei in den vergangenen Wochen gearbeitet haben, passieren. Und dann kommen im September noch zwei Auszubildende und eine FSJ-lerin dazu. Also beste Voraussetzungen, dass im Jugendhaus wieder richtig was los ist.


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