Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr für Sanierung der König-Ludwig-Brücke in Kempten

24.9.2019 Kempten im Allgäu. Der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr geht in diesem Jahr nach Kempten.

Das Amt für Tiefbau und Verkehr erhält die renommierte Auszeichnung in der Kategorie Baukultur für die Sanierung der König-Ludwig-Brücke. Gewürdigt wurde vor allem der Umgang mit der historischen Bausubstanz.

Die Jury hob in ihrer Begründung die Originalität der Sanierung, die geleistete Ingenieurbaukunst sowie die Einbindung des Bauwerks in das Umfeld besonders hervor.

„Entstanden ist ein in das Umfeld eingepasstes Kleinod, dessen historisch wertvolle Bausubstanz dank der Erhaltungsmaßnahme nicht nur langfristig gesichert ist: Die Eisenbahnbrücke von einst erfüllt auch zukünftig ihren Zweck, indem sie einer neuen verkehrlichen Nutzung zugeführt wurde“, so die Jury.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle sieht in der Verleihung sowohl eine Bestätigung für die richtigen Entscheidungen in der Stadtpolitik zum Erhalt des historischen Baudenkmals als auch für die Qualität der Sanierung. Jeder Euro habe sich gelohnt, um eine der weltweit ältesten Eisenbahnbrücken aus Holz für die Zukunft zu sichern.

„Die Auszeichnung mit dem Deutschen Ingenieurpreis 2019 ist für uns eine außerordentliche Wertschätzung unserer Arbeit“, so Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann. „Das kann nur mit einem leistungsfähigen Team erreicht werden. Ich bin besonders stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Fachkompetenz, Einsatz und Herzblut die schwierige Aufgabe angepackt haben. Ebenso verdient die Arbeit aller Projektpartner hohe Anerkennung.

Preis geht bereits zum zu zweiten Mal an die Stadt Kempten

Der Deutsche Ingenieurpreis für Straße und Verkehr wird alle zwei Jahre von der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer ausgelobt.

Bereits im Jahr 2013 hat das Tiefbauamt der Stadt Kempten den Deutschen Ingenieurpreis erhalten, damals für den vorbildlichen Bürgerdialog bei der Planung zur Umgestaltung des Hildegardplatzes.


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