23./24.8.2014: Spannende Duelle im ADAC Jetboot Cup in Berlin

  • Drei deutsche Sieger in den vier Klassen des ADAC Jetboot Cup
  • Meisterschaftsstände versprechen spannenden Saisonverlauf
  • Wittling: „Ich hoffe, wir konnten das Publikum gebührend unterhalten“

25.8.2014. Berlin. Das zweite Rennwochenende des ADAC Jetboot Cup in Berlin lockte insgesamt 21 Fahrer zu den Rennen. In drei der vier Klassen durften sich deutsche Fahrer über den Sieg freuen: In den beiden Sitzer-Klassen siegten Andre Wend (Runabout Stock) und Frank Wittling (Runabout Open), in der Steher-Klasse Ski Open setzte sich Kevin Hückele durch. Nur in der Klasse Ski Stock mussten die deutschen Asse dem dänischen Gaststarter Anders Keller den Vortritt lassen. “Es war ein sehr schönes Rennwochenende und ich freue mich, dass ich den deutschen Jungs ein wenig einheizen konnte”, sagte Keller.

Spannung in der Meisterschaft

Der Däne gewann zwei von drei Wertungsläufen seiner Klasse und besiegelte seinen Sieg mit einem zweiten Platz im letzten Lauf hinter Tillmann Förster, der sich damit Rang zwei in der Klasse Ski Stock sicherte. Platz drei belegte Paul Schäfer vor Angelo Mennillo, der wegen eines Defekts im letzten Lauf seine Chancen auf einen Podiumsplatz verlor. In der Gesamtwertung liegen nun Schäfer und Mennillo punktgleich an der Spitze.

In der Klasse Ski Open holte sich Kevin Hückele nach zwei Siegen und einem zweiten Platz in den Wertungsläufen einen souveränen Debütsieg im ADAC Jetboot Cup. Klaus Rädge, Sieger des Auftaktrennens in Brodenbach, belegte Rang zwei und liegt damit nach zwei von fünf Rennen gleichauf mit Huckele auf Platz eins der Gesamtwertung Ski Open.

Aufregende Duelle in den Runabout-Klassen

Auch in den Sitzer-Klassen gab es spannende Duelle. Am Ende setzten sich Andre Wend (Klasse Runabout Open) und Frank Wittling (Klasse Runabout Stock) mit jeweils drei Siegen in den Wertungsläufen durch. Burak Erverdi, der in beiden Klassen an den Start ging, musste sich trotz vieler Führungskilometer in beiden Klassen mit dem zweiten Platz begnügen. Damit konnte Erverdi die Führung in der Gesamtwertung der Klasse Runabout Stock behaupten und liegt nun vier Punkte vor Wend. In der Klasse Runabout Open hat Erverdi allerdings zehn Punkte Rückstand auf Wittling, der bereits beim Auftakt in Brodenbach das Punktemaximum für die Meisterschaft holte.

Die Stimmen der Sieger

Anders Keller (Dänemark), Sieger Ski Stock:
„Es war ein sehr schönes Rennwochenende und ich freue mich, dass ich den deutschen Jungs ein wenig einheizen konnte. Die Kurssetzung hat uns Fahrern an beiden Tagen alles abverlangt, aber dadurch auch für große Spannung gesorgt. Das Berliner Publikum war toll. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr wieder hierher schaffe.“

Kevin Hückele (Deutschland), Sieger Ski Open:
„Nachdem es in Brodenbach leider noch nicht mit einem Sieg geklappt hat, bin ich sehr glücklich, dass hier in Berlin alles aufgegangen ist. Dass ich auch in der Meisterschaft gemeinsam mit Klaus (Rädge) in Führung gehen konnte, ist natürlich ein schöner Beigeschmack. Aber die Saison ist noch lange und es liegen noch drei harte Rennen vor uns.“

Andre Wend (Deutschland), Sieger Runabout Stock:
„Die Duelle mit Burak (Erverdi) haben sehr viel Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich am Ende den Sieg davongetragen habe. Einfach war die Kurssetzung ja nicht gerade, aber mir sind schwierige Bedingungen ohnehin lieber. Einfache Kurse ohne Wellengang kann ja schließlich jeder bewältigen.“

Frank Wittling (Deutschland), Sieger Runabout Open:
„Zwei Siege nach zwei Rennen – ich würde sagen, bislang läuft alles nach Plan. Im Duell mit Burak Erverdi hatte ich natürlich auch das nötige Quäntchen Glück, aber das braucht man im Rennsport eben auch. In der Meisterschaft sieht es nicht schlecht aus und ich hoffe, dass es auch in zwei Wochen in Rendsburg so gut läuft wie bisher. Ich hoffe, wir konnten das Berliner Publikum gebührend unterhalten.“


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