20.10.2020 – Polizei- und Rettungseinsatz wegen Suizidgefahr auf der A3

21.10.2020 Bischbrunn. Am Dienstagvormittag hat ein Mann das Geländer der Haseltalbrücke überstiegen und mit einem Sprung in die Tiefe gedroht. Die Folge war ein Großeinsatz für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Glücklicherweise konnte die Person von ihrem Vorhaben abgehalten und in Sicherheit gebracht werden.

Gegen 10:15 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung, dass eine Person auf der A3 in Richtung Nürnberg das Geländer der Haseltalbrücke überstiegen hatte.

Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach waren schnell am Einsatzort. Sie nahmen Kontakt zu dem Mann auf und versuchten ihn von einem Sprung in die Tiefe abzuhalten.

Zwischenzeitlich wurde auch die Beamten der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken alarmiert, die auch für derartige Einsatzlagen besonders geschult sind.

Nach etwa knapp zwei Stunden ließ sich der Mann von seinem Vorhaben abbringen. Die Polizeibeamten nahmen ihn in Gewahrsam. Er ist inzwischen in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.

Neben mehreren Streifenbesatzungen und der Verhandlungsgruppe der Polizei befanden sich rund 60 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren, die Bergwacht sowie der Rettungsdienst mit einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die A3 war aufgrund des Einsatzes bis kurz vor 12:00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften von der Autobahn abgeleitet.

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfranken berichtet in der Regel nicht über Suizidfälle. Eine Berichterstattung erfolgt nur bei Einsätzen mit besonderer Öffentlichkeitswirksamkeit.

Sollten Sie selbst Suizidgedanken haben, erhalten Sie unter den kostenlosen Rufnummern der Telefonseelsorge, Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222, rund um die Uhr Unterstützung oder weiterführende Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus Ihrer schwierigen Situation aufzeigen können.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)


Werbung: